Testbericht von CoMod Carrera124 zu den Carrera DIGITAL 132/Evolution Alfa Romeo GTA Silhouette Race 2 (Art.Nr. 30625/27416)
Technische Daten:
Gewicht (Komplettfahrzeug mit Magnete): 87 GrammGewicht (Karosserie): 25 GrammLänge inkl. Spoiler: 135 mmRadstand: 73,5 mmSpurbreite (Vorderachse): 52 mmSpurbreite (Hinterachse): 53 mmSonstiges: Einzelradaufhängung vorne
Allgemein:
Dieses Fahrzeug war sicherlich eine der größeren Überraschungen im 2012er Sortiment, niemand hatte es auf der Rechnung. Für mich ist es maßstabs-übergreifend auf jeden Fall die interessanteste und mit die schönste Neuheit des Jahres. Die etwas dezenteren Versionen ohne wildes Flügelwerk wurden ja bereits von den Mitbewerbern Fly und AutoArt auf die Rennbahn gebracht.el.
Karosserie:
Zum Test tritt die weiß-gelbe Version an. Das Gewicht der Karosserie beträgt nur 25 Gramm, die zweifarbige Lackierung ist sauber und fehlerfrei ausgeführt. Die Proportionen der zierlichen Alfa-Karosse scheinen gut getroffen, das Heck erinnert in der seitlichen Ansicht sehr an den BMW 3.0 CSL.Die breiten Radläufe sind am Heck in die Karosserie integriert, an der Front bilden sie – zusammen mit dem Frontspoiler – ein separat angesetztes, u-förmiges Bauteil. Das deutet darauf hin, dass noch weitere Varianten dieses Fahrzeugs mit einer anderen Frontpartie geplant sind. Leider ist der Spalt zwischen den beiden Bauteilen deutlich sichtbar, an anderen Fahrzeugtypen hat man vergleichbare Konstruktionen schon in deutlich feinerer Ausführung gesehen.Auch der giftgrüne Farbton des Helms der Fahrerfigur ist für meinen Geschmack nicht glücklich gewählt, eine etwas dezentere Farbe hätte mir hier besser gefallen. Gut gelungen ist die Optik der Felgen, sowohl die Farbgebung als auch die räumliche Tiefe überzeugen.
Technik:
Das Fahrzeug bringt insgesamt nur 87 Gramm auf die Waage, damit gehört es – die Formelfahrzeuge einmal ausgenommen – zu den leichtesten Carrera Fahrzeugen im Maßstab 1:32. Das Fahrwerk verfügt aber alle bekannten Konstruktionsmerkmale, aufgrund des kurzen vorderen Überhangs sind die Vorderräder einmal mehr als Einzelradaufhängung ausgeführt. Bei der Beleuchtung kommen überraschenderweise die althergebrachten LEDs zum Einsatz. Offensichtlich wurde der kleine Alfa noch vor dem Audi R18 (bzw. der Umstellung auf SMD-Elemente) konstruiert, aber erst nach diesem in Produktion gegeben.Die Räder wirken zu schmalbrüstig, in Anbetracht der Rennversion hätte ich hier ein etwas breiteres Format erwartet.
Fahrverhalten:
Für den Fahrtest habe ich den hinteren der beiden Magnete entfernt, wodurch sich ein gut kontrollierbares Fahrverhalten mit breitem Grenzbereich in den Kurven ergibt. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Gewichts sind Beschleunigung und Bremsverhalten absolut in Ordnung. Es macht Spaß, mit dem kleinen Alfa durch die Kurven zu räubern, und auch auf geraden Abschnitten verhungert man nicht.
Fazit:
Ich habe mich sehr auf dieses Fahrzeug gefreut, mit der optischen Umsetzung bin ich jedoch nicht völlig zufrieden. Dem überaus guten Fahrverhalten tut das allerdings keinen Abbruch.
Liebe Grüße,
euer Chris
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Testbericht von CoMod Lotus zu den Carrera DIGITAL 132/Evolution Alfa Romeo GTA Silhouette Race 1 (Art.Nr. 30622/27415)
Gran Turismo Alleggerita!
Ein magisches Kürzel für jeden Alfisti!!! Diese 3 Buchstaben weckten bei jedem Fan der italienischen Automarke schon immer Emotionen, steckten doch die heißtesten Rennwagen aus Turin dahinter.
Ok, bringen wir das heißgekochte Rennfahrerherz wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Gehen wir nüchtern teutonisch an die Sache ran und übersetzen die 3 Buchstaben. GTA ist die Abkürzung für „Gran Turismo Alleggerita“ und heißt eigentlich nichts anderes wie „Große Fahrt Leichtbau“.
Mit dem Kürzel GTA bezeichnete Alfa Romeo im Lauf der Firmengeschichte seine Leichtbauversionen von Fahrzeugen, die im Tourenwagensport eingesetzt wurden.
In den Jahren von 1965 bis 1975 baute Alfa den GTA in den Versionen Alfa Romeo Giulia Sprint GTA und Alfa Romeo GTA 1300 Junior.
Sind die GTA grundsätzlich schon selten, da davon keine 1000 Stück gebaut wurden, ist das Modell von Carrera in 1:32 etwas ganz besonderes. Die beiden hier vor mir stehenden Modelle basieren auf dem späterne GTA 1300 Junior (erkennbar an der Dreiecksfenster an der A-Säule) und stellen die ultraseltene GTA-SA Gr.5-Version dar. Infos über das Fahrzeug? Gibt’s so gut wie keine, es wurden gerade mal 10 Stück gebaut. Die Wagen hatten einen 1570 cc Twinspark-Motor mit 2 Komperssoren und brachten bis zu 250 PS bei 7.500 Umdrehungen auf die Hinterachse. Mit den Verbreiterungen wie beim Carrera-Modell gab es wohl noch weniger. Originale haben keine überlebt, es gibt eine Replica, die dem Originalfahrzeug nahe kommt. Wie nahe ist ungewiß, es existieren nur wenige zeitgenössische Fotos. Die Fahrzeuge waren recht erfolgreich, wurden aber auch andauernd umgebaut.
Das Modell war eine der Überraschungen im 2012-Sortiment. Mit dem GTA hatte wohl niemand gerechnet, der Wagen paßt aber sehr gut zu den anderen Spoilermonstern der letzten Jahre.
Die Lackierung beider Autos ist typisch für die 70er Jahre, der Gelb-Weiße ist möglicherweise einem Jägermeister nachempfunden, der Rote hat die klassische ALFA-Lackierung. Der Schriftzug „Scuderia Spugna“ auf der Frontscheibe des Gelben ist … deutungsfähig. Dazu fragt ihr am besten beim Designer nach.
Beide fahren sich exzellent dank der breiten Spur, die Karosserie ist im Gegensatz zum Original, das aus dünnen Peraluman-Blechen bestand, sehr robust und verzeiht auch den ein oder anderen Abflug.
Ich wünsche viel Spaß mit den beiden Alfa! Und bin gespannt was für Varianten uns noch erwarten.
Liebe Grüße,
Lotus
Technische Daten:
Gewicht (Komplettfahrzeug mit Magnete): 87 GrammGewicht (Karosserie): 25 GrammLänge inkl. Spoiler: 135 mmRadstand: 73,5 mmSpurbreite (Vorderachse): 52 mmSpurbreite (Hinterachse): 53 mmSonstiges: Einzelradaufhängung vorne
Allgemein:
Dieses Fahrzeug war sicherlich eine der größeren Überraschungen im 2012er Sortiment, niemand hatte es auf der Rechnung. Für mich ist es maßstabs-übergreifend auf jeden Fall die interessanteste und mit die schönste Neuheit des Jahres. Die etwas dezenteren Versionen ohne wildes Flügelwerk wurden ja bereits von den Mitbewerbern Fly und AutoArt auf die Rennbahn gebracht.el.
Karosserie:
Zum Test tritt die weiß-gelbe Version an. Das Gewicht der Karosserie beträgt nur 25 Gramm, die zweifarbige Lackierung ist sauber und fehlerfrei ausgeführt. Die Proportionen der zierlichen Alfa-Karosse scheinen gut getroffen, das Heck erinnert in der seitlichen Ansicht sehr an den BMW 3.0 CSL.Die breiten Radläufe sind am Heck in die Karosserie integriert, an der Front bilden sie – zusammen mit dem Frontspoiler – ein separat angesetztes, u-förmiges Bauteil. Das deutet darauf hin, dass noch weitere Varianten dieses Fahrzeugs mit einer anderen Frontpartie geplant sind. Leider ist der Spalt zwischen den beiden Bauteilen deutlich sichtbar, an anderen Fahrzeugtypen hat man vergleichbare Konstruktionen schon in deutlich feinerer Ausführung gesehen.Auch der giftgrüne Farbton des Helms der Fahrerfigur ist für meinen Geschmack nicht glücklich gewählt, eine etwas dezentere Farbe hätte mir hier besser gefallen. Gut gelungen ist die Optik der Felgen, sowohl die Farbgebung als auch die räumliche Tiefe überzeugen.
Technik:
Das Fahrzeug bringt insgesamt nur 87 Gramm auf die Waage, damit gehört es – die Formelfahrzeuge einmal ausgenommen – zu den leichtesten Carrera Fahrzeugen im Maßstab 1:32. Das Fahrwerk verfügt aber alle bekannten Konstruktionsmerkmale, aufgrund des kurzen vorderen Überhangs sind die Vorderräder einmal mehr als Einzelradaufhängung ausgeführt. Bei der Beleuchtung kommen überraschenderweise die althergebrachten LEDs zum Einsatz. Offensichtlich wurde der kleine Alfa noch vor dem Audi R18 (bzw. der Umstellung auf SMD-Elemente) konstruiert, aber erst nach diesem in Produktion gegeben.Die Räder wirken zu schmalbrüstig, in Anbetracht der Rennversion hätte ich hier ein etwas breiteres Format erwartet.
Fahrverhalten:
Für den Fahrtest habe ich den hinteren der beiden Magnete entfernt, wodurch sich ein gut kontrollierbares Fahrverhalten mit breitem Grenzbereich in den Kurven ergibt. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Gewichts sind Beschleunigung und Bremsverhalten absolut in Ordnung. Es macht Spaß, mit dem kleinen Alfa durch die Kurven zu räubern, und auch auf geraden Abschnitten verhungert man nicht.
Fazit:
Ich habe mich sehr auf dieses Fahrzeug gefreut, mit der optischen Umsetzung bin ich jedoch nicht völlig zufrieden. Dem überaus guten Fahrverhalten tut das allerdings keinen Abbruch.
Liebe Grüße,
euer Chris
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Testbericht von CoMod Lotus zu den Carrera DIGITAL 132/Evolution Alfa Romeo GTA Silhouette Race 1 (Art.Nr. 30622/27415)
Gran Turismo Alleggerita!
Ein magisches Kürzel für jeden Alfisti!!! Diese 3 Buchstaben weckten bei jedem Fan der italienischen Automarke schon immer Emotionen, steckten doch die heißtesten Rennwagen aus Turin dahinter.
Ok, bringen wir das heißgekochte Rennfahrerherz wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Gehen wir nüchtern teutonisch an die Sache ran und übersetzen die 3 Buchstaben. GTA ist die Abkürzung für „Gran Turismo Alleggerita“ und heißt eigentlich nichts anderes wie „Große Fahrt Leichtbau“.
Mit dem Kürzel GTA bezeichnete Alfa Romeo im Lauf der Firmengeschichte seine Leichtbauversionen von Fahrzeugen, die im Tourenwagensport eingesetzt wurden.
In den Jahren von 1965 bis 1975 baute Alfa den GTA in den Versionen Alfa Romeo Giulia Sprint GTA und Alfa Romeo GTA 1300 Junior.
Sind die GTA grundsätzlich schon selten, da davon keine 1000 Stück gebaut wurden, ist das Modell von Carrera in 1:32 etwas ganz besonderes. Die beiden hier vor mir stehenden Modelle basieren auf dem späterne GTA 1300 Junior (erkennbar an der Dreiecksfenster an der A-Säule) und stellen die ultraseltene GTA-SA Gr.5-Version dar. Infos über das Fahrzeug? Gibt’s so gut wie keine, es wurden gerade mal 10 Stück gebaut. Die Wagen hatten einen 1570 cc Twinspark-Motor mit 2 Komperssoren und brachten bis zu 250 PS bei 7.500 Umdrehungen auf die Hinterachse. Mit den Verbreiterungen wie beim Carrera-Modell gab es wohl noch weniger. Originale haben keine überlebt, es gibt eine Replica, die dem Originalfahrzeug nahe kommt. Wie nahe ist ungewiß, es existieren nur wenige zeitgenössische Fotos. Die Fahrzeuge waren recht erfolgreich, wurden aber auch andauernd umgebaut.
Das Modell war eine der Überraschungen im 2012-Sortiment. Mit dem GTA hatte wohl niemand gerechnet, der Wagen paßt aber sehr gut zu den anderen Spoilermonstern der letzten Jahre.
Die Lackierung beider Autos ist typisch für die 70er Jahre, der Gelb-Weiße ist möglicherweise einem Jägermeister nachempfunden, der Rote hat die klassische ALFA-Lackierung. Der Schriftzug „Scuderia Spugna“ auf der Frontscheibe des Gelben ist … deutungsfähig. Dazu fragt ihr am besten beim Designer nach.
Beide fahren sich exzellent dank der breiten Spur, die Karosserie ist im Gegensatz zum Original, das aus dünnen Peraluman-Blechen bestand, sehr robust und verzeiht auch den ein oder anderen Abflug.
Ich wünsche viel Spaß mit den beiden Alfa! Und bin gespannt was für Varianten uns noch erwarten.
Liebe Grüße,
Lotus