Carrera DIGITAL 132 PORSCHE 917K "GESIPA RACING TEAM, NO.54",
1000KM NÜRBURGRING 1970
Art.-Nr. 20030791
Eine der diesjährigen Neuheiten im 132er Sektor ist der bekannte blau-gelbe Porsche 917K des GESIPA Racing Teams. Zur Geschichte des Fahrzeugs und des Teams verweise ich einfach mal auf meinen Bericht zum 124er-Fahrzeug aus dem Jahr 2013 (ich könnte den Bericht ja einfach nochmal abschreiben, aber das wäre dann doch zu einfach…).
Vergleicht man den Großen mit dem Kleinen, fällt einem natürlich die bessere Detailtreue des 124ers ins Auge. Da der Originalwagen aber Gott sei Dank nicht unbedingt durch eine zerklüftete Karosserie auffällt, steht auch der „kleinen Bruder“ nicht wie ein grober Klotz auf den Schienen. Die Fahrzeuge beider Maßstäbe gefallen durch große Detailtreue, was in Modellbau-, ja sogar in Autozeitschriften immer wieder gelobt wird (aktuell z.B. in der OLDTIMER MARKT).
Worin sich der Große und der Kleine jedoch unterscheiden ist ihre Motor- und Fahrcharakteristik.
Der 124er fährt sich – wie jeder Wagen aus dem großen Maßstab - insgesamt bedeutend harmonischer, allerdings auch viel anspruchsvoller. Ein 124er erfordert ein anderes Handling, mehr Übung und auch mehr Kontrolle des Fahrzeugs. Was auch einer der Hauptgründe ist, warum sich dieser Maßstab über die Jahrzehnte eine so treue Fangemeinde erhalten hat. Größe, Länge, Radstand, Motor und Gewicht machen eben doch etwas aus, wenn sie „voluminöser“ dimensioniert sind.
Die kleinen 917er hingegen sind sehr spritzige Fahrzeuge. Mir persönlich sind sie fast zu spritzig, die Kisten gehen sprichwörtlich ab „wie Schmidts Katze“.
Verbaut ist platzbedingt der bekannte Flachmotor, der natürlich ein ganz anderes Ansprechverhalten hat wie der große Blockmotor aus dem 124er. Durch den starken Magneten und das viel geringere Gewicht klebt der Porsche buchstäblich auf der Bahn und ist dadurch fast nicht aus der Bahn zu werfen. Er fährt sich deswegen einfacher (und dadurch allerdings auch viel heimbahnfreundlicher) als der viel schwerere „große“ Porsche.
Fazit: sehr viel Spaß machen sie beide, aber trotz der optischen Gleichheit haben wir hier zwei völlig unterschiedliche Fahrzeuge.
Liebe Grüße
CoMod Lotus
1000KM NÜRBURGRING 1970
Art.-Nr. 20030791
Eine der diesjährigen Neuheiten im 132er Sektor ist der bekannte blau-gelbe Porsche 917K des GESIPA Racing Teams. Zur Geschichte des Fahrzeugs und des Teams verweise ich einfach mal auf meinen Bericht zum 124er-Fahrzeug aus dem Jahr 2013 (ich könnte den Bericht ja einfach nochmal abschreiben, aber das wäre dann doch zu einfach…).
Vergleicht man den Großen mit dem Kleinen, fällt einem natürlich die bessere Detailtreue des 124ers ins Auge. Da der Originalwagen aber Gott sei Dank nicht unbedingt durch eine zerklüftete Karosserie auffällt, steht auch der „kleinen Bruder“ nicht wie ein grober Klotz auf den Schienen. Die Fahrzeuge beider Maßstäbe gefallen durch große Detailtreue, was in Modellbau-, ja sogar in Autozeitschriften immer wieder gelobt wird (aktuell z.B. in der OLDTIMER MARKT).
Worin sich der Große und der Kleine jedoch unterscheiden ist ihre Motor- und Fahrcharakteristik.
Der 124er fährt sich – wie jeder Wagen aus dem großen Maßstab - insgesamt bedeutend harmonischer, allerdings auch viel anspruchsvoller. Ein 124er erfordert ein anderes Handling, mehr Übung und auch mehr Kontrolle des Fahrzeugs. Was auch einer der Hauptgründe ist, warum sich dieser Maßstab über die Jahrzehnte eine so treue Fangemeinde erhalten hat. Größe, Länge, Radstand, Motor und Gewicht machen eben doch etwas aus, wenn sie „voluminöser“ dimensioniert sind.
Die kleinen 917er hingegen sind sehr spritzige Fahrzeuge. Mir persönlich sind sie fast zu spritzig, die Kisten gehen sprichwörtlich ab „wie Schmidts Katze“.
Verbaut ist platzbedingt der bekannte Flachmotor, der natürlich ein ganz anderes Ansprechverhalten hat wie der große Blockmotor aus dem 124er. Durch den starken Magneten und das viel geringere Gewicht klebt der Porsche buchstäblich auf der Bahn und ist dadurch fast nicht aus der Bahn zu werfen. Er fährt sich deswegen einfacher (und dadurch allerdings auch viel heimbahnfreundlicher) als der viel schwerere „große“ Porsche.
Fazit: sehr viel Spaß machen sie beide, aber trotz der optischen Gleichheit haben wir hier zwei völlig unterschiedliche Fahrzeuge.
Liebe Grüße
CoMod Lotus






