Testbericht von CoMod JoergW zum Carrera DIGITAL 132/Evolution Audi A4 DTM Audi Sport Team Phoenix, "A. Prémat" (30560/27358)
Wieder ein DTM, wieder ein Audi ?? Jawoll!!! Ein sehr schönes Exemplar, aber mal so vorab: Wer ist noch mal schnell A. Prémat? Richtig, da war doch was! Erfolge in 2007 und 2008, ein Top-Audifahrer, dann in 2010 Kollisionen, Ärger im Team und vorzeitige Entbindung von seinen Aufgaben. Das Team Phoenix unter Ernst Moser ließ den Franzosen die Saison nicht zu Ende fahren. Auch wenn das Ende etwas unschön verlief, der Franzose sagt über seinen ehemaligen Rennstall nur Gutes.
Optik:
Die Lackierung des Carreramodells in kräftigem Blau mit silbernem Dach und bunten Sponsorenlogos wirkt wie ein richtiger Rennwagen und ist auf der Bahn sehr gut zu sehen. Wie bei den anderen Fahrzeugen der DTM-Serie wurde viel Wert auf kleine Details und Originaltreue gelegt. Bekannterweise ist das leider nicht immer so möglich, da mittlerweile die Sponsorensticker auf Modellen manchmal heftige Preisforderungen der Rechteinhaber nach sich ziehen! Und wer will schon nur wegen eines XYZ-Stickers heftige Preisaufschläge hinnehmen. Naja, bei diesem Modell ist ja alles okay, keine weißen Flächen.
Technik:
Die Technik mit dem alten Leitkieldrehwinkel ist bekannt. Im Prinzip nichts Neues zu vermelden.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist fehlerlos. Achsen und Felgen sitzen und haben keinen Schlag. Die gut haftenden Reifen könnte man ankleben und an den Kanten brechen. Hier ist jedoch etwas Vorsicht geboten, da das Material vorbildgerecht recht dünn und niederquerschnittig daherkommt. Zumindest beim Heimbahnnutzer, dürfte das gelegentliche Nachjustieren des Reifensitzes, ausreichen.
Fahrverhalten:
Der A4 fährt problemlos und sehr leise. Unter Berücksichtigung des „alten Drehwinkels“ ist die Beherrschung des Fahrzeugs in allen Streckenbereichen sehr gut möglich. Im Test lief er mit 14,4-14,8 Volt und Magneten, wie in wohl die meisten zu Hause auch fahren. Durch das „alte Chassis“ kann man die Magnete noch sehr gut ohne Demontage des Fahrzeugs entfernen, was ich für einen kurzen Trip ganz ohne Fahroptimierung durch Blei etc. genutzt habe. Was soll ich sagen? Es macht Spaß! Aber der drifthemmende Leitkielanschlag kommt denn doch recht schnell.
Sonstiges:
Als Transportsicherung für den recht filigranen Heckspoiler hat Carrera einen durchsichtigen Aufsatz konstruiert, der von hinten aufgeschoben wird. Der Aufsatz sitzt dann bündig mit der Schmalseite der Box und wirkt so effektiv. Leider hat diese Maßnahmen zur Folge, dass man die recht schwergängige Befestigungsschraube nicht in hinterster und damit bequemster, fingerschonendster Position anbringen kann
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Testbericht von CoMod Carrera124 zum Carrera DIGITAL 132/Evolution Audi A4 DTM Audi Sport Team Phoenix, "A. Prémat" (30560/27358)
Nein, hier blüht nicht der Enzian. Allerdings bringt der hellblaue Audi A4 DTM des Phoenix-Rennstalls deutlich Farbe ins Spiel.
Im Original wurde dieses Fahrzeug in der Saison 2010 vom Franzosen Alexandre Premat pilotiert. Größere Bekanntheit erlangten beide durch einen Horror-Crash während des vorletzten Laufs auf dem Adria-Raceway in Italien.
Bei diesem Unfall wurde das Fahrzeug völlig zerstört, der Fahrer erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Nach diesem Vorfall trennten sich die Wege von Audi und Premat, er wurde für das letzte Saisonsrennen durch den Chinesen Darryl O’Young ersetzt. Dieser wiederum konnte das Rennen nicht wie geplant aufnehmen, weil er aufgrund eines Trainingsunfalls das neu aufgebaute Fahrzeug ebenfalls stark beschädigte.
Keine Neuigkeiten bei der Technik: Der Audi hat immer noch das Fahrwerk der älteren Generation, wie es bei diesem Fahrzeugtyp unverändert seit 2008 verwendet wird. Verarbeitung und Reifengrip sind einwandfrei, lediglich das Kabel zu den Schleifern war im Innenraum etwas unsauber verlegt, was dazu führte dass der Leitkiel in eine Richtung etwas hakelig drehte.
Fazit: Farbe macht das Leben bunt – und auch den DTM-Fuhrpark.
Wieder ein DTM, wieder ein Audi ?? Jawoll!!! Ein sehr schönes Exemplar, aber mal so vorab: Wer ist noch mal schnell A. Prémat? Richtig, da war doch was! Erfolge in 2007 und 2008, ein Top-Audifahrer, dann in 2010 Kollisionen, Ärger im Team und vorzeitige Entbindung von seinen Aufgaben. Das Team Phoenix unter Ernst Moser ließ den Franzosen die Saison nicht zu Ende fahren. Auch wenn das Ende etwas unschön verlief, der Franzose sagt über seinen ehemaligen Rennstall nur Gutes.
Optik:
Die Lackierung des Carreramodells in kräftigem Blau mit silbernem Dach und bunten Sponsorenlogos wirkt wie ein richtiger Rennwagen und ist auf der Bahn sehr gut zu sehen. Wie bei den anderen Fahrzeugen der DTM-Serie wurde viel Wert auf kleine Details und Originaltreue gelegt. Bekannterweise ist das leider nicht immer so möglich, da mittlerweile die Sponsorensticker auf Modellen manchmal heftige Preisforderungen der Rechteinhaber nach sich ziehen! Und wer will schon nur wegen eines XYZ-Stickers heftige Preisaufschläge hinnehmen. Naja, bei diesem Modell ist ja alles okay, keine weißen Flächen.
Technik:
Die Technik mit dem alten Leitkieldrehwinkel ist bekannt. Im Prinzip nichts Neues zu vermelden.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist fehlerlos. Achsen und Felgen sitzen und haben keinen Schlag. Die gut haftenden Reifen könnte man ankleben und an den Kanten brechen. Hier ist jedoch etwas Vorsicht geboten, da das Material vorbildgerecht recht dünn und niederquerschnittig daherkommt. Zumindest beim Heimbahnnutzer, dürfte das gelegentliche Nachjustieren des Reifensitzes, ausreichen.
Fahrverhalten:
Der A4 fährt problemlos und sehr leise. Unter Berücksichtigung des „alten Drehwinkels“ ist die Beherrschung des Fahrzeugs in allen Streckenbereichen sehr gut möglich. Im Test lief er mit 14,4-14,8 Volt und Magneten, wie in wohl die meisten zu Hause auch fahren. Durch das „alte Chassis“ kann man die Magnete noch sehr gut ohne Demontage des Fahrzeugs entfernen, was ich für einen kurzen Trip ganz ohne Fahroptimierung durch Blei etc. genutzt habe. Was soll ich sagen? Es macht Spaß! Aber der drifthemmende Leitkielanschlag kommt denn doch recht schnell.
Sonstiges:
Als Transportsicherung für den recht filigranen Heckspoiler hat Carrera einen durchsichtigen Aufsatz konstruiert, der von hinten aufgeschoben wird. Der Aufsatz sitzt dann bündig mit der Schmalseite der Box und wirkt so effektiv. Leider hat diese Maßnahmen zur Folge, dass man die recht schwergängige Befestigungsschraube nicht in hinterster und damit bequemster, fingerschonendster Position anbringen kann
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Testbericht von CoMod Carrera124 zum Carrera DIGITAL 132/Evolution Audi A4 DTM Audi Sport Team Phoenix, "A. Prémat" (30560/27358)
Nein, hier blüht nicht der Enzian. Allerdings bringt der hellblaue Audi A4 DTM des Phoenix-Rennstalls deutlich Farbe ins Spiel.
Im Original wurde dieses Fahrzeug in der Saison 2010 vom Franzosen Alexandre Premat pilotiert. Größere Bekanntheit erlangten beide durch einen Horror-Crash während des vorletzten Laufs auf dem Adria-Raceway in Italien.
Bei diesem Unfall wurde das Fahrzeug völlig zerstört, der Fahrer erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Nach diesem Vorfall trennten sich die Wege von Audi und Premat, er wurde für das letzte Saisonsrennen durch den Chinesen Darryl O’Young ersetzt. Dieser wiederum konnte das Rennen nicht wie geplant aufnehmen, weil er aufgrund eines Trainingsunfalls das neu aufgebaute Fahrzeug ebenfalls stark beschädigte.
Keine Neuigkeiten bei der Technik: Der Audi hat immer noch das Fahrwerk der älteren Generation, wie es bei diesem Fahrzeugtyp unverändert seit 2008 verwendet wird. Verarbeitung und Reifengrip sind einwandfrei, lediglich das Kabel zu den Schleifern war im Innenraum etwas unsauber verlegt, was dazu führte dass der Leitkiel in eine Richtung etwas hakelig drehte.
Fazit: Farbe macht das Leben bunt – und auch den DTM-Fuhrpark.






