Testbericht von CoMod Carrera124 zum Carrera D132 Peugeot (30463)
Samstag 13.06.2009, 15:00 Uhr: Im Fernsehen wird gerade der Start der 24 Stunden von Le Mans übertragen. Erneut fordert Peugeot mit dem 908 den Seriensieger Audi heraus. Kurz darauf klingelt es an der Tür - der Postbote bringt den neuesten Peugeot 908 von Carrera. Einen besseren Zeitpunkt hätte er sich nicht aussuchen können. Zugegeben, es handelt sich beim Modell um die Version, wie sie 2008 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring teilgenommen hat. Wie auch bei den bisher erschienenen Farbvarianten, dominieren hier die Farben schwarz und weiß. Flankiert wird dieses Grunddesign von blauen Linien und diese eher geringe Änderung ändert das gewohnte Erscheinungsbild auf verblüffende Art und Weise. Lackierung und Bedruckung lassen keine Wünsche offen, und so steht der Wagen sehr ansprechend auf der Teststrecke.
Bei der Technik gibt es - wie immer bei Farbvarianten - nicht viel zu berichten. Es handelt sich um das bekannte Fahrwerk mit der herausnehmbaren Motor-Getriebe-Einheit. Mein Exemplar litt zudem unter einer etwas schwergängigen Vorderachse. Die Ursache dafür war schnell gefunden: unter dem Fahrereinsatz ist nur wenig Platz, um alle Kabel und Stecker unterzubringen. Eine saubere Neu-Verlegung brachte Abhilfe. Dabei bietet es sich an, die kleine rechteckige Aussparung zwischen Motor und Digitalplatine, sowie den Raum unterhalb der Digitalplatine zu nutzen.
Zum Fahrtest: mit voller Magnetbestückung gelingen ansehnliche Rundenzeiten, allerdings glänzt der Grenzbereich dann durch Abwesenheit. Entsprechend hektisch ist das Fahrverhalten. Deutlich harmonischer wird die Sache, wenn man den Heckmagnet entfernt. Der Wagen liegt sehr satt auf der Bahn, auffällig ist die gute Laufruhe. Zur Verbesserung des Grips, sollte man die Hinterreifen etwas anschleifen. Damit verdient sich das Fahrverhalten das Prädikat "langstreckentauglich", in Anbetracht des eher geringen Leitkiel-Drehwinkels wollen enge Kurven allerdings mit Bedacht angegangen sein.
Sonntag 14.06.2009, 15:00 Uhr: in Le Mans fällt die Zielflagge, und Peugeot schafft im dritten Anlauf den so lange ersehnten Sieg auf heimischem Boden. Es sei ihnen gegönnt - der Popularität der 1:32 Miniatur wird das sicherlich nicht schaden.
CoMod Carrera124
Samstag 13.06.2009, 15:00 Uhr: Im Fernsehen wird gerade der Start der 24 Stunden von Le Mans übertragen. Erneut fordert Peugeot mit dem 908 den Seriensieger Audi heraus. Kurz darauf klingelt es an der Tür - der Postbote bringt den neuesten Peugeot 908 von Carrera. Einen besseren Zeitpunkt hätte er sich nicht aussuchen können. Zugegeben, es handelt sich beim Modell um die Version, wie sie 2008 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring teilgenommen hat. Wie auch bei den bisher erschienenen Farbvarianten, dominieren hier die Farben schwarz und weiß. Flankiert wird dieses Grunddesign von blauen Linien und diese eher geringe Änderung ändert das gewohnte Erscheinungsbild auf verblüffende Art und Weise. Lackierung und Bedruckung lassen keine Wünsche offen, und so steht der Wagen sehr ansprechend auf der Teststrecke.
Bei der Technik gibt es - wie immer bei Farbvarianten - nicht viel zu berichten. Es handelt sich um das bekannte Fahrwerk mit der herausnehmbaren Motor-Getriebe-Einheit. Mein Exemplar litt zudem unter einer etwas schwergängigen Vorderachse. Die Ursache dafür war schnell gefunden: unter dem Fahrereinsatz ist nur wenig Platz, um alle Kabel und Stecker unterzubringen. Eine saubere Neu-Verlegung brachte Abhilfe. Dabei bietet es sich an, die kleine rechteckige Aussparung zwischen Motor und Digitalplatine, sowie den Raum unterhalb der Digitalplatine zu nutzen.
Zum Fahrtest: mit voller Magnetbestückung gelingen ansehnliche Rundenzeiten, allerdings glänzt der Grenzbereich dann durch Abwesenheit. Entsprechend hektisch ist das Fahrverhalten. Deutlich harmonischer wird die Sache, wenn man den Heckmagnet entfernt. Der Wagen liegt sehr satt auf der Bahn, auffällig ist die gute Laufruhe. Zur Verbesserung des Grips, sollte man die Hinterreifen etwas anschleifen. Damit verdient sich das Fahrverhalten das Prädikat "langstreckentauglich", in Anbetracht des eher geringen Leitkiel-Drehwinkels wollen enge Kurven allerdings mit Bedacht angegangen sein.
Sonntag 14.06.2009, 15:00 Uhr: in Le Mans fällt die Zielflagge, und Peugeot schafft im dritten Anlauf den so lange ersehnten Sieg auf heimischem Boden. Es sei ihnen gegönnt - der Popularität der 1:32 Miniatur wird das sicherlich nicht schaden.
CoMod Carrera124