Carrera Evo/D132: McLaren-Mercedes Vodafone Race Car 2010

Carrera Evo/D132: McLaren-Mercedes Vodafone Race Car 2010

Startnummer 1 für die Silberpfeile!
Testbericht von CoMod Joerg zum Carrera Evolution/DIGITAL 132 McLaren-Mercedes Vodafone Race Car 2010
(27325/30518)

Nachdem im Jahre 2008 Lewis Hamilton die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen hatte, konnte das McLaren-Team wieder einmal die Startnummer 1 auf die Nase des neuen Rennboliden pinseln. Das zweite Cockpit im Team besetzte der Finne Heikki Kovalainen.
Die Sasoin 2009 startete für McLaren mehr als durchwachsen. Der neue MP 24/4 erbrachte nicht die Leistung und die Zuverlässigkeit, die man sich in der Konstruktion erwartet hatte. In der Saison gab es bei 17 Rennen aus 4 x Pole nur 2 Siege und einige Platzierungen. Das reichte letztlich aber nur zu Platz 5. Damit nicht genug, 2009 verließen erst Ron Dennis und anschließend Mercedes das Team. McLaren ist nun erstmal wieder auf sich gestellt, aber die Saison 2010 läuft was das Punktekonto angeht wieder etwas besser als 2009. Das kleine Tief scheint überwunden.

Optik:
Das vorliegende 1:32-Modell ist farblich einwandfrei umgesetzt. Das Silber wirkt edel und nicht spielzeughaft kitschig, das Rot ist signalfarben wie beim Original. Die Formenvielfalt im Bereich der Front- und Heckflügel ist detailliert nachgebildet. Als Zugeständnis an ein Spielzeug, ist sichtlich die Hinterachseeinheit mit ihren Verstrebungen zu sehen. Wer auch hier wie bei der Fronteinheit alles detailliert und ausgearbeitet sehen will, sollte bereit sein einen deutlich höheren Preis zu zahlen, nicht nur bei der Erstanschaffung, sondern spätestens nach dem ersten Crash. Irgendwie muss man die Stabilität der Fahrzeuge ja ermöglichen.

In der Verpackung hat der Frontspoiler einen wirksamen Transportschutz bekommen. Eine Lexankappe verhindert das Abfallen des Spoilers, der sonst schon mal gerne durch die Box kullerte und damit sich und andere teile verkitschen konnte.

Technik:
Das Formel 1 Fahrzeug hat kein Licht. Leider auch keine Bremsleuchte als Warnanzeige für die digital notwendigen Tankstopps. Der Leitkieleinheit weist den alten Drehradius auf. Die Vorderräder sind zwar an einer durchgehenden Achse, aber letztlich einzeln befestigt und drehen unabhängig voneinander. Jede Felge besteht aus drei Teilen. Der äußeren Abdeckung, der eigentlichen Felge als Reifenträger und einem Innenteil, auf dem sich die Felge dreht.

Verarbeitung:
Bei meinem Testfahrzeug ist eines der beiden Vorderräder schwerer drehbar. Ansonsten ist insbesondere die Bedruckung mit Schrift sehr sauber und deutlich lesbar ausgeführt.

Fahrverhalten:
Das Fahrverhalten ist Formel-1-typisch: schnell und relativ hektisch. Die Fahrzeuge sind sehr schmal und haben dadurch ihre Eigenheiten. Ohne Magnete würde ich sie nicht fahren wollen, auch wenn die profilosen Reifen ausreichend Gripp haben. Sie sind für Fans und für mal zwischendurch eine Bereicherung der Rennstrecke.

CoMod Joerg* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Testbericht von CoMod Lotus zum Carrera Evolution/DIGITAL 132 McLaren-Mercedes Vodafone Race Car 2010
(27325/30518)

"Vodafone ist der beste Titelpartner, den wir je hatten"…

…so der Kommentar von McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh im Oktober diesen Jahres, als die Verlängerung der Partnerschaft zwischen Vodafone und Mclaren bis in das Jahr 2013 bekanntgegeben wurde. 

Seit 2005 ist der Telekommunikationsanbieter nun Hauptsponsor des (noch)-schwäbisch-englischen Rennstalls. Noch deswegen, weil Mercedes seinen 40%-Anteil an McLaren nach dem Ende der diesjährigen Saison an McLaren zurückverkauft hat. Grund ist der Einstieg der Stuttgarter bei Brawn GP. Allerdings wird McLaren weiterhin von Mercedes mit Motoren beliefert.

Das Formel 1-Modell von Carrera stellt allerdings noch das Fahrzeug der Saison 2010 dar. Der Wagen hat den 2,4 l-V8 unter der sprichwörtlichen Haube. Fahrer der Nummer 1 ist Jenson Button, der im Jahr 2009 mit Brawn GP Weltmeister wurde. Dieses Jahr hat er es nicht geschafft,  Weltmeister wurde ja bekanntlich Sebastian Vettel. McLaren erreichte  allerdings noch Platz 2 der Konstrukteurs-WM.

Der 1:32-Schlitzrenner von Carrera besticht durch seine silber-neonrote Lackierung. Er ist ein absoluter Eyecatcher auf den schwarzen Tracks. Der Wagen liegt sehr gut auf der Bahn, zu schnell angefahrene 1er-Kurven straft er allerdings ab, hier macht sich der etwas engere Drehwinkel des Leitkiels bemerkbar. Ansonsten ist der Wagen eigentlich nicht aus dem Schlitz zu werfen. 


CoMod Lotus