Testbericht von CoMod Mike... zum Carrera Evo/D132 Ford Capri (27295 und 30474)
Der DRM Ford Capri RS 3100 von Klaus Ludwig aus der DRM 1975 vom Hockenheim Lauf. Ich war ziemlich genau 10 Jahre alt, als Klaus Ludwig mit diesem Wagen über den Hockenheimring jagte! Leider leider hatte ich damals keine Ahnung was ich verpassen könnte, denn in meinem Freundeskreis und in der Familie war zu der Zeit niemand so richtig an Motorsport interessiert. Meine Carrera Universal hatte ich damals schon, aber die beschränkte sich auf 4 Fahrzeuge, die ich leider auch nie mit den Originalen vergleichen konnte! Welch eine Schande!
Umso mehr habe ich mich auf die 2009er Formenneuheit aus der DRM Geschichte gefreut...
Egal ob man mit diesem Fahrzeug historische Erinnerungen hat oder nicht - auch heute ist die weiß-blaue Lackierung für mich eine der schönsten und einfachsten Farbkombinationen, die man auf der Rennstrecke vorfinden kann.
Aber kommen wir schnell zur Technik: bringt der Wagen überhaupt das auf die Strecke, was sein breites Auftreten verspricht? Die Karosse sitzt vorne satt über den extrem breiten Reifen. Die noch wuchtigeren "Schlappen" hinten könnten einen kleinen Tick tiefer in das verbreiterte Heck eintauchen, aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch! Die geradezu monströs breiten Reifen beeindrucken schon sehr, lassen aber gleichfalls zweifeln ob dies denn überhaupt authentisch ist! Doch kaum wurden die ersten Bilder diskutiert, zog Chefdesigner Leifer auch schon die passenden Fotobeweise aus seinem Festplatten-Bilderarchiv! Slotcartechnisch dürften die breiten Hinterreifen nur positiv sein...aber auf der Vorderachse??? Hier hilft die Einzelradaufhängung am neuen Chassis doch sehr. So macht die erhöhte Reibung durch die Trennung der Vorderachse diesen Zustand wieder wett! Gleichzeitig erlaubt der so gewonnene Bauraum unter der Motorhaube eine bessere Leitkielposition leicht vor der Achse. Auch die Höhe und damit die Auflage auf die Stromleiter passt sauber auf die Schiene. Der vergrößerte Drehwinkel des Leitkiels lässt genug Freiraum für extreme Drifts. Aber braucht der Wagen dies überhaupt?
Also nichts wie auf die Bahn!
Wer meine Tests kennt, weiß, dass ich auf der Holzbahn des SG-Stern Sindelfingen die Carrera Neuheiten teste. D.h. ich bewege die Renner auf einem extrem anspruchsvollen Terrain...für das es eigentlich nicht unbedingt ausgelegt ist...aber was hier besteht, kann auf der Carreraschiene nur gewinnen!
Sauber schnurrt der Capri los und zeigt gleich auf der langen Start-Ziel-Gerade einen ausreichend ruhigen Lauf. In der Kurve zeigt sich allerdings ein leichtes Stempeln. Unsere Bahn hat keine magnetischen Litzen, deshalb sind die Magnete ohne Wirkung! Die breiten Reifen sind sehr weich und zeigen deshalb diese starke Haftung auf unserem Holzbahngrip. Verkleben und Schleifen der Reifen gehört deshalb zu den Grundvoraussetzung eines vernünftigen Fahrens auf Holz und hilft natürlich auch auf der Kunststoffschiene.
Nach dem Reifenschleifen zeigt der Capri erst seine Stärke durch das breite Heck. Wer also unter Gripmangel ohne Magnet auf seiner Bahn leidet, dem kann ich diesen Wagen ans Herz legen! Die Frage ist nur, ob der Wagen wirklich auf die Bahn kommt...oder vielleicht doch in der Vitrine landet?? ;-)
Denn den Vergleich mit reinen Standfahrzeugen braucht der Capri nicht zu scheuen. So... und jetzt schaut euch noch mal genüsslich die Bilder an, die ich auf unserer Holzbahn gemacht habe! Jetzt fehlt nur noch der kernige Sound...
CoMod Mike...
Der DRM Ford Capri RS 3100 von Klaus Ludwig aus der DRM 1975 vom Hockenheim Lauf. Ich war ziemlich genau 10 Jahre alt, als Klaus Ludwig mit diesem Wagen über den Hockenheimring jagte! Leider leider hatte ich damals keine Ahnung was ich verpassen könnte, denn in meinem Freundeskreis und in der Familie war zu der Zeit niemand so richtig an Motorsport interessiert. Meine Carrera Universal hatte ich damals schon, aber die beschränkte sich auf 4 Fahrzeuge, die ich leider auch nie mit den Originalen vergleichen konnte! Welch eine Schande!
Umso mehr habe ich mich auf die 2009er Formenneuheit aus der DRM Geschichte gefreut...
Egal ob man mit diesem Fahrzeug historische Erinnerungen hat oder nicht - auch heute ist die weiß-blaue Lackierung für mich eine der schönsten und einfachsten Farbkombinationen, die man auf der Rennstrecke vorfinden kann.
Aber kommen wir schnell zur Technik: bringt der Wagen überhaupt das auf die Strecke, was sein breites Auftreten verspricht? Die Karosse sitzt vorne satt über den extrem breiten Reifen. Die noch wuchtigeren "Schlappen" hinten könnten einen kleinen Tick tiefer in das verbreiterte Heck eintauchen, aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch! Die geradezu monströs breiten Reifen beeindrucken schon sehr, lassen aber gleichfalls zweifeln ob dies denn überhaupt authentisch ist! Doch kaum wurden die ersten Bilder diskutiert, zog Chefdesigner Leifer auch schon die passenden Fotobeweise aus seinem Festplatten-Bilderarchiv! Slotcartechnisch dürften die breiten Hinterreifen nur positiv sein...aber auf der Vorderachse??? Hier hilft die Einzelradaufhängung am neuen Chassis doch sehr. So macht die erhöhte Reibung durch die Trennung der Vorderachse diesen Zustand wieder wett! Gleichzeitig erlaubt der so gewonnene Bauraum unter der Motorhaube eine bessere Leitkielposition leicht vor der Achse. Auch die Höhe und damit die Auflage auf die Stromleiter passt sauber auf die Schiene. Der vergrößerte Drehwinkel des Leitkiels lässt genug Freiraum für extreme Drifts. Aber braucht der Wagen dies überhaupt?
Also nichts wie auf die Bahn!
Wer meine Tests kennt, weiß, dass ich auf der Holzbahn des SG-Stern Sindelfingen die Carrera Neuheiten teste. D.h. ich bewege die Renner auf einem extrem anspruchsvollen Terrain...für das es eigentlich nicht unbedingt ausgelegt ist...aber was hier besteht, kann auf der Carreraschiene nur gewinnen!
Sauber schnurrt der Capri los und zeigt gleich auf der langen Start-Ziel-Gerade einen ausreichend ruhigen Lauf. In der Kurve zeigt sich allerdings ein leichtes Stempeln. Unsere Bahn hat keine magnetischen Litzen, deshalb sind die Magnete ohne Wirkung! Die breiten Reifen sind sehr weich und zeigen deshalb diese starke Haftung auf unserem Holzbahngrip. Verkleben und Schleifen der Reifen gehört deshalb zu den Grundvoraussetzung eines vernünftigen Fahrens auf Holz und hilft natürlich auch auf der Kunststoffschiene.
Nach dem Reifenschleifen zeigt der Capri erst seine Stärke durch das breite Heck. Wer also unter Gripmangel ohne Magnet auf seiner Bahn leidet, dem kann ich diesen Wagen ans Herz legen! Die Frage ist nur, ob der Wagen wirklich auf die Bahn kommt...oder vielleicht doch in der Vitrine landet?? ;-)
Denn den Vergleich mit reinen Standfahrzeugen braucht der Capri nicht zu scheuen. So... und jetzt schaut euch noch mal genüsslich die Bilder an, die ich auf unserer Holzbahn gemacht habe! Jetzt fehlt nur noch der kernige Sound...
CoMod Mike...