Testbericht von CoMod Lotus zum D132/Evo Audi R8 Safety Car Le Mans 2010 (30591/27385)
'Hübsches Feuerwehrauto!': das war der Kommentar meiner Frau, nachdem sie einen kurzen Blick auf den neuen Carrera DIGITAL 132/Evolution Audi R8 geworfen hatte, der bei mir auf dem Schreibtisch stand. Meine Entrüstung verstand sie irgendwie gar nicht. Na ja, sei´s drum.
Denn der neueste Audi R8 aus dem Carrera Jahressortiment 2011 ist alles andere, als ein Feuerwehrauto! Wir haben hier im Maßstab 1:32 das wohl heißeste Safety Car der letzten Jahre als Carrera Modell bekommen. Und ich meine damit jetzt nicht den V10-Motor mit 525 PS.
Gibt man bei der Google-Bildersuche den Suchbegriff 'Safety Car' ein, bekommt man hunderte Treffer. Und bis auf extrem wenige Ausnahmen sind die Autos alle silber. Ich kann mich noch gut erinnern als 2009 der silberne Audi R8 auf dem Markt kam: jahrelange Gebete der Carreraclub-Mitglieder wurden endlich erhört. 2010 dann das nächste Highlight: es gab den Mercedes SLS mit Lichtleiste auf dem Dach. Natürlich in Silber, aber wen juckte das?!
Und dann 2011: der rote Audi R8 vom 24-Stunden Rennen in Le Mans! Genaugenommen fuhren in Le Mans sogar 3 von den Wägen. Das aktuelle Carreramodell basiert auf dem bekannten Serien-R8 aus dem Jahr 2008. Da ich zeitgleich den Audi R8 LMS United Autosports zum Testen hatte, war es für mich hochinteressant, altes und neues Fahrwerk mal wieder vergleichen zu können. Sowohl im Aufbau, wie im Fahrtest. Der LMS hat schon das neue, glatte Fahrwerk, während das Safety Car noch das alte Fahrwerk mit separatem Motoreinsatz hat. Leistungsmäßig ist zwischen beiden Fahrzeugen nicht viel um, allerdings liegt das neue Fahrwerk doch besser auf der Bahn. Die Reifen des 'alten' R8 wirken filigraner, nicht so bullig. Die Lichtleiste ist klasse, könnte für meinen Geschmack jedoch etwas heller sein.
Alles in allem ist der Audi eine echte Bereicherung für die Rennstrecke, gerade im Renneinsatz gegen die Formel 1 oder LMPs.
CoMod Lotus
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Testbericht von CoMod Carrera 124 zum D132/Evo Audi R8 Safety Car Le Mans 2010 (30591/27385)
Safety first
Mittlerweile neun Siege hat Audi beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingefahren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch ein Safety Car aus dem Hause Audi zum Einsatz kommt: der Audi R8.
Bei Carrera gibt es dieses Fahrzeug bereits als DTM Safety Car in silbergrauer Farbgebung. In roter Lackierung und mit entsprechenden Schriftzügen, wird daraus nun das Le Mans Safety Car. Die Farbe der Blinklichter auf dem Dach wurde ebenfalls angepasst, vorbildgetreu in transparentes dunkelgrün. Diese Vorbildtreue bewirkt leider, dass das Blinklicht, verglichen mit den bisher erschienen Safety Cars, nicht so hell leuchtet, wie man es sich eigentlich wünscht.
Beim digitalen Fahrzeug kommt der entsprechende Spezial-Decoder zum Einsatz, der es erlaubt alle denkbaren Kombinationen aus Fahrlicht und Blinklicht ein- bzw. auszuschalten. Das analoge Fahrzeug verfügt nicht über das normale Fahrlicht, die Lichter auf dem Dach blinken während der Fahrt, gemäß der Reglerstellung.
Das Fahrwerk ist ein alter Bekannter aus der Generation 2007-2008, mit den bekannten Vor- und Nachteilen: die Magnete sind relativ einfach von unten zu entfernbar bzw. anpassbar. Dem stehen nur durchschnittliche Fahrleistungen, vor allem aufgrund des geringen Leitkiel-Drehwinkels.
Fazit: optisch sehr ansprechend gestaltet, dadurch eine tolle Ergänzung des Sortiments, insbesondere für Besitzer eine Rennstrecke mit Boxengasse und entsprechender Dekoration. Für den Rennbetrieb greife ich aber lieber auf ein Fahrzeug mit der neueren Chassis-Generation zurück.
CoMod Carrera124
'Hübsches Feuerwehrauto!': das war der Kommentar meiner Frau, nachdem sie einen kurzen Blick auf den neuen Carrera DIGITAL 132/Evolution Audi R8 geworfen hatte, der bei mir auf dem Schreibtisch stand. Meine Entrüstung verstand sie irgendwie gar nicht. Na ja, sei´s drum.
Denn der neueste Audi R8 aus dem Carrera Jahressortiment 2011 ist alles andere, als ein Feuerwehrauto! Wir haben hier im Maßstab 1:32 das wohl heißeste Safety Car der letzten Jahre als Carrera Modell bekommen. Und ich meine damit jetzt nicht den V10-Motor mit 525 PS.
Gibt man bei der Google-Bildersuche den Suchbegriff 'Safety Car' ein, bekommt man hunderte Treffer. Und bis auf extrem wenige Ausnahmen sind die Autos alle silber. Ich kann mich noch gut erinnern als 2009 der silberne Audi R8 auf dem Markt kam: jahrelange Gebete der Carreraclub-Mitglieder wurden endlich erhört. 2010 dann das nächste Highlight: es gab den Mercedes SLS mit Lichtleiste auf dem Dach. Natürlich in Silber, aber wen juckte das?!
Und dann 2011: der rote Audi R8 vom 24-Stunden Rennen in Le Mans! Genaugenommen fuhren in Le Mans sogar 3 von den Wägen. Das aktuelle Carreramodell basiert auf dem bekannten Serien-R8 aus dem Jahr 2008. Da ich zeitgleich den Audi R8 LMS United Autosports zum Testen hatte, war es für mich hochinteressant, altes und neues Fahrwerk mal wieder vergleichen zu können. Sowohl im Aufbau, wie im Fahrtest. Der LMS hat schon das neue, glatte Fahrwerk, während das Safety Car noch das alte Fahrwerk mit separatem Motoreinsatz hat. Leistungsmäßig ist zwischen beiden Fahrzeugen nicht viel um, allerdings liegt das neue Fahrwerk doch besser auf der Bahn. Die Reifen des 'alten' R8 wirken filigraner, nicht so bullig. Die Lichtleiste ist klasse, könnte für meinen Geschmack jedoch etwas heller sein.
Alles in allem ist der Audi eine echte Bereicherung für die Rennstrecke, gerade im Renneinsatz gegen die Formel 1 oder LMPs.
CoMod Lotus
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Testbericht von CoMod Carrera 124 zum D132/Evo Audi R8 Safety Car Le Mans 2010 (30591/27385)
Safety first
Mittlerweile neun Siege hat Audi beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingefahren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch ein Safety Car aus dem Hause Audi zum Einsatz kommt: der Audi R8.
Bei Carrera gibt es dieses Fahrzeug bereits als DTM Safety Car in silbergrauer Farbgebung. In roter Lackierung und mit entsprechenden Schriftzügen, wird daraus nun das Le Mans Safety Car. Die Farbe der Blinklichter auf dem Dach wurde ebenfalls angepasst, vorbildgetreu in transparentes dunkelgrün. Diese Vorbildtreue bewirkt leider, dass das Blinklicht, verglichen mit den bisher erschienen Safety Cars, nicht so hell leuchtet, wie man es sich eigentlich wünscht.
Beim digitalen Fahrzeug kommt der entsprechende Spezial-Decoder zum Einsatz, der es erlaubt alle denkbaren Kombinationen aus Fahrlicht und Blinklicht ein- bzw. auszuschalten. Das analoge Fahrzeug verfügt nicht über das normale Fahrlicht, die Lichter auf dem Dach blinken während der Fahrt, gemäß der Reglerstellung.
Das Fahrwerk ist ein alter Bekannter aus der Generation 2007-2008, mit den bekannten Vor- und Nachteilen: die Magnete sind relativ einfach von unten zu entfernbar bzw. anpassbar. Dem stehen nur durchschnittliche Fahrleistungen, vor allem aufgrund des geringen Leitkiel-Drehwinkels.
Fazit: optisch sehr ansprechend gestaltet, dadurch eine tolle Ergänzung des Sortiments, insbesondere für Besitzer eine Rennstrecke mit Boxengasse und entsprechender Dekoration. Für den Rennbetrieb greife ich aber lieber auf ein Fahrzeug mit der neueren Chassis-Generation zurück.
CoMod Carrera124