Testbericht von CoMod Carrera124 zum Carrera Evo / D132 Chevrolet Chevelle SS 454 '70
(27300 u. 30482/30483)
Technische Daten:
Gewicht (Komplettfahrzeug mit Magnete): 109 Gramm
Gewicht (Komplettfahrzeug ohne Heckmagnet): 107 Gramm
Gewicht (Komplettfahrzeug ohne Magnete): 105 Gramm
Gewicht (Karosserie): 37 Gramm
Länge inkl. Spoiler: 157 mm
Radstand: 90 mm
Spurbreite (Vorderachse): 55 mm
Spurbreite (Hinterachse): 55 mm
Sonstiges: vorne mit Einzelradaufhängung
Übersicht über die Farb- und Ländervarianten:
Hier sind drei Farbvarianten zu nennen: Zunächst im analogen Evolution-Sortiment eine Straßenversion in goldbraun-metallic (Art.-Nr. 27300). Dazu kommen im Digital 132 Sortiment eine blaue Straßenversion (Art.-Nr. 30483) und eine optisch aufgemotzte "Super Stocker" Version in gelb (Art.-Nr. 30482).
Das Vorbild:
Der Chevrolet Chevelle war ein Familiencoupé der Mittelklasse - für amerikanische Verhältnisse durchaus kompakt, nichtsdestotrotz aber gut 5 Meter lang. Die stärker motorisierten Modelle fielen dann in die Rubrik "Muscle Cars" - relativ preiswert angebotene Donnerbolzen, deren Faszination bis heute ungebrochen ist (wobei die Preise für Originalfahrzeuge mittlerweile sehr deutlich gestiegen sind).
Das Modell:
Bei Carrera haben Muscle Cars mittlerweile eine gewisse Tradition. Seitdem 2001 der Ford Mustang und die Corvette auf die Rennbahn geschickt wurden, hat man in den Folgejahren dieses Gebiet systematisch weiter ausgebaut. Die Umsetzung der Karosserie lässt keine Wünsche offen: die charakteristische Form des Originals ist sehr gut getroffen, dazu gibt es reichlich Chrom an Front und Heck, sowie die obligatorischen Zierstreifen. Die Vorderräder stehen für meinen Geschmack aber einen Tick zu tief in den Radhäusern. Das Felgendesign selbst ist altbekannt und passt ausgezeichnet zum Chevelle.
Mein persönlicher Favorit ist die Variante in goldbraun-metallic, irgendwie ein typischer Farbton der 70er Jahre, und optisch eine echte Abwechslung!
Die Technik:
Wie nicht anders zu erwarten, finden wir hier ein Fahrwerk der allerneuesten Generation mit den innen liegenden Magneten vor. Motor und Getriebe sind alte Bekannte und benötigen daher keine weitere Beschreibung. Vorne hat man aber leider keine durchgehende Starrachse realisiert, sondern erneut eine Einzelradaufhängung verbaut. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Der Leitkiel ist nahezu exakt auf der Höhe der Vorderachse positioniert und daher von außen praktisch nicht sichtbar. Für eine Starrachse hätte man den Leitkiel deutlich weiter nach vorne rücken müssen, was den optischen Gesamteindruck wohl verschlechtert hätte. Weiterhin verfügt der Wagen vorne und hinten über Beleuchtung. Die Karosserie ist innen entsprechend schwarz lackiert, so dass nichts störend durch den Kunststoff hindurch scheint.
Fahrverhalten:
Das Fahrzeug ist relativ schmal und hoch gebaut. Demzufolge sind keine Wunderdinge auf der Rennstrecke zu erwarten. Im Serienzustand - also mit beiden Magneten - fällt der Grenzbereich recht schmal aus. Durch das relativ hohe Gewicht ist die Straßenlage jedoch ziemlich satt und das Fahrverhalten frei von unliebsamen Überraschungen, was für magnetisierte Fahrzeuge ja eher ungewöhnlich ist.
Entfernt man den Heckmagnet, ändert sich das Bild: der Motor kann deutlich befreiter aufdrehen. Auf geraden Streckenabschnitten geht es mit mächtig Dampf voran. In Kurven ist der Grenzbereich zwar größer, aber aufgrund des hohen Schwerpunkts ist trotzdem viel Fingerspitzengefühl notwendig. Und wenn man zeitgenössische Testberichte von Muscle Cars liest, scheint dieses Fahrverhalten insgesamt sehr vorbildgetreu zu sein.
CoMod Carrera 124
(27300 u. 30482/30483)
Technische Daten:
Gewicht (Komplettfahrzeug mit Magnete): 109 Gramm
Gewicht (Komplettfahrzeug ohne Heckmagnet): 107 Gramm
Gewicht (Komplettfahrzeug ohne Magnete): 105 Gramm
Gewicht (Karosserie): 37 Gramm
Länge inkl. Spoiler: 157 mm
Radstand: 90 mm
Spurbreite (Vorderachse): 55 mm
Spurbreite (Hinterachse): 55 mm
Sonstiges: vorne mit Einzelradaufhängung
Übersicht über die Farb- und Ländervarianten:
Hier sind drei Farbvarianten zu nennen: Zunächst im analogen Evolution-Sortiment eine Straßenversion in goldbraun-metallic (Art.-Nr. 27300). Dazu kommen im Digital 132 Sortiment eine blaue Straßenversion (Art.-Nr. 30483) und eine optisch aufgemotzte "Super Stocker" Version in gelb (Art.-Nr. 30482).
Das Vorbild:
Der Chevrolet Chevelle war ein Familiencoupé der Mittelklasse - für amerikanische Verhältnisse durchaus kompakt, nichtsdestotrotz aber gut 5 Meter lang. Die stärker motorisierten Modelle fielen dann in die Rubrik "Muscle Cars" - relativ preiswert angebotene Donnerbolzen, deren Faszination bis heute ungebrochen ist (wobei die Preise für Originalfahrzeuge mittlerweile sehr deutlich gestiegen sind).
Das Modell:
Bei Carrera haben Muscle Cars mittlerweile eine gewisse Tradition. Seitdem 2001 der Ford Mustang und die Corvette auf die Rennbahn geschickt wurden, hat man in den Folgejahren dieses Gebiet systematisch weiter ausgebaut. Die Umsetzung der Karosserie lässt keine Wünsche offen: die charakteristische Form des Originals ist sehr gut getroffen, dazu gibt es reichlich Chrom an Front und Heck, sowie die obligatorischen Zierstreifen. Die Vorderräder stehen für meinen Geschmack aber einen Tick zu tief in den Radhäusern. Das Felgendesign selbst ist altbekannt und passt ausgezeichnet zum Chevelle.
Mein persönlicher Favorit ist die Variante in goldbraun-metallic, irgendwie ein typischer Farbton der 70er Jahre, und optisch eine echte Abwechslung!
Die Technik:
Wie nicht anders zu erwarten, finden wir hier ein Fahrwerk der allerneuesten Generation mit den innen liegenden Magneten vor. Motor und Getriebe sind alte Bekannte und benötigen daher keine weitere Beschreibung. Vorne hat man aber leider keine durchgehende Starrachse realisiert, sondern erneut eine Einzelradaufhängung verbaut. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Der Leitkiel ist nahezu exakt auf der Höhe der Vorderachse positioniert und daher von außen praktisch nicht sichtbar. Für eine Starrachse hätte man den Leitkiel deutlich weiter nach vorne rücken müssen, was den optischen Gesamteindruck wohl verschlechtert hätte. Weiterhin verfügt der Wagen vorne und hinten über Beleuchtung. Die Karosserie ist innen entsprechend schwarz lackiert, so dass nichts störend durch den Kunststoff hindurch scheint.
Fahrverhalten:
Das Fahrzeug ist relativ schmal und hoch gebaut. Demzufolge sind keine Wunderdinge auf der Rennstrecke zu erwarten. Im Serienzustand - also mit beiden Magneten - fällt der Grenzbereich recht schmal aus. Durch das relativ hohe Gewicht ist die Straßenlage jedoch ziemlich satt und das Fahrverhalten frei von unliebsamen Überraschungen, was für magnetisierte Fahrzeuge ja eher ungewöhnlich ist.
Entfernt man den Heckmagnet, ändert sich das Bild: der Motor kann deutlich befreiter aufdrehen. Auf geraden Streckenabschnitten geht es mit mächtig Dampf voran. In Kurven ist der Grenzbereich zwar größer, aber aufgrund des hohen Schwerpunkts ist trotzdem viel Fingerspitzengefühl notwendig. Und wenn man zeitgenössische Testberichte von Muscle Cars liest, scheint dieses Fahrverhalten insgesamt sehr vorbildgetreu zu sein.
CoMod Carrera 124